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Rückblick 2018

Klasse statt Masse: Bündner Puurachalb

Tierfreundliche und damit teurere Produkte haben es auf dem Massenmarkt schwer. Die Schweizer Kälbermäster gehen deshalb neue Wege und lancieren das Bündner Puurachalb. Dieses tierfreundlich produzierte, hochwertige Kalbfleisch findet man ab sofort in lokalen Metzgereien und Restaurants.

Der Detailhandel hat gerade jüngst wieder bewiesen, dass er wenig Interesse hat, den Produzenten für besonders tierfreundlich produzierte Lebensmittel den dafür notwendigen Mehrpreis zu bezahlen. Der Schweizer Kälbermäster-Verband reagiert darauf mit eigenen regionalen Projekten, die er gezielt ausdehnen will. Dazu gehört das neue Angebot des Bündner Puurachalbs, ein echtes Stück Graubünden. Das Bündner Puurachalb ist eine Zusammenarbeit zwischen regionalen Metzgereien, Produzenten und Gastronomen. Jede Stufe der Wertschöpfung profitiert vom regionalen Wirtschaftskreislauf. Die Kälber geniessen eine besonders tierfreundliche Haltung und kurze Transportwege, die Bauern bekommen einen fairen Preis, die Metzger, Gastronomen und am Schluss die Konsumenten ein hervorragendes Produkt.

Das Programm des Bündner Puurachalbs räumt dem Tierwohl und der Tiergesundheit höchste Priorität ein. Die Bauern müssen die strengen Auflagen von IP-Suisse oder Bio Suisse einhalten. Das garantiert den Kälbern unter anderem ein weiches Strohbett und täglichen Zugang ins Freie. Weil die Bündner Kühe im Sommer auf der Alp sind, ist das Bündner Puurachalb ein saisonales Lebensmittel, das vorwiegend in der Zeit von Dezember bis Juli erhältlich ist.

Bündner Puurachalb-Produkte sind aktuell in den vier regionalen Metzgereien sowie in ausgewählten SPAR-Filialen im Kanton Graubünden erhältlich. Aus dem Kalbfleisch entstehen je nach Verarbeiter andere Fleischprodukte. Eines davon ist die Bündner Puurachalbsbratwurst, deren Rezeptur die Metzgerei Mark in Schiers-Lunden entwickelt hat. Gemäss Feinschmeckern soll sie besser sein als die OLMA-Bratwurst! Bündner Puurachalb ist ein lokales Fairtrade-Produkt: Es erlaubt den Genuss von hochwertigen Fleischprodukten mit gutem Gewissen.

Beratung und Bestellung:
 Metzgerei Mark, Schiers-Lunden, Tel. 081 328 16 16, E-Mail: info@metzgerei-mark.ch
 Metzgerei Hatecke, Scuol, Tel. 081 864 11 75, E-Mail: hatecke@hotmail.com
 Metzgerei Fischbacher, Thusis, Tel. 081 651 11 19, E-Mail: er.fischbacher@bluewin.ch
 Carnatira Janki, Rueun, Tel. 081 941 11 22, E-Mail : info@carnatira.ch

Rückfragen:
Petra Gasser, Schweizer Kälbermäster-Verband, Mobile 079 563 45 04
www.buendner-puurachalb.ch
www.kaelbermaester.ch

 

Unfairer Druck auf die Produzenten­preise!

regionales-ostschweiz.ch - Artikel des Schweizer Bauernverband

Der Vorstand des Schweizer Bauernverbands stellt eine unerfreuliche Tendenz fest: Detailhandel und Verarbeitungsindustrie wälzen das unternehmerische Risiko vermehrt auf die Bauern ab.

Die Grossverteiler verlangen zwar Mehrleistung beim Tierwohl oder der Ökologie, sind aber nicht bereit, den Preis dafür zu bezahlen. Diese Woche hat Coop bekanntgegeben, dass sie das eigene Tierwohl-Programm Naturafarm stark zurückfahren (Schweine) respektive ganz abschaffen (Kälber) will. Das ist eine Hiobsbotschaft für das Tierwohl und alle Bauernfamilien, die ihre Ställe entsprechend umgebaut und mit dem entsprechenden Mehrpreis für die Amortisation der Investitionen gerechnet haben. Ein anderes Beispiel dafür ist die Migros, die den RAUS-Zuschlag für Mastkälber ab 2019 nicht mehr bezahlt. Zudem ist zu befürchten, dass der Mehrpreis für den grünen Teppich in der Milchproduktion mit einem Absenken des Basispreises kompensiert wird.

Auf den 1. Januar 2019 kommt die nächste Nagelprobe. Dann wird die Exportförderung im Schoggigesetz abgelöst. Der Vorstand des Schweizer Bauernverbands erwartet von den Abnehmern in aller Klarheit, dass sie den Milchproduzenten zur Exportunterstützung nicht mehr als die vom Bund den Milchbauern aufgezahlten 4.5 Rp./kg vom Milchgeld abziehen! Es darf nicht sein, dass die Bauern das von der Verarbeitungsindustrie einge-gangene, unternehmerische Risiko mitfinanzieren müssen!

Rückfragen:
Markus Ritter, Präsident SBV, Mobile 079 300 56 93
Jacques Bourgeois, Direktor SBV, Mobile 079 219 32 33
Martin Rufer, Leiter Produktion, Märkte & Ökologie SBV,
Mobile 078 803 45 54
www.sbv-usp.ch


12.2018 Weihnachtsdekoration Handel & Gewerbe

 

Gloor Elektroservice AG

Haushaltfachgeschäft Murpf AG

Pavin AG

American Drugstore

Lilos Welt Mode und Mehr

animaux Heimtierbedarf GmbH

Ist Tierwohl nichts mehr wert?

regionales-ostschweiz.ch - Artikel des Schweizer Bauernverband

Coop kündigt an, das Coop-Naturafarm-Programm ab 2019 Jahr stark zu reduzieren oder gar zu streichen.
Das ist ein Rückschritt für das Tierwohl in der Schweizer Landwirtschaft und ein sehr grosses Problem für die mitwirkenden Bauernfamilien, die entsprechende Investitionen getätigt haben. Das ist die zweite Hiobsbotschaft, nachdem bereits die Migros ab 2019 keine RAUS-Prämie für Schlachtkälber mehr bezahlt. Die Produzenten fordern die Detailhändler auf, auf die unverständlichen Entscheide zurückzukommen und mit den Produzenten an den Verhandlungstisch zu sitzen!

„Naturafarm ist unser Bekenntnis zum Tierwohl. Tiere auf Naturafarm-Höfen können sich frei bewegen und nach draussen gehen. Im Stall gibt es separate Bereiche, wo sie fressen, schlafen und spielen können“, schreibt Coop auf ihrer Webseite. Naturafarm ist Teil des Coop-Engagements „Taten statt Worte“. Nun plant der Grossverteiler für 2019 mit einem Kahlschlag im Naturafarm-Angebot Taten in eine andere Richtung. Das Schweineprogramm soll um 30 Prozent reduziert, das Kalbfleischprogramm ganz eingestellt werden. Coop begründet diesen Schritt mit einem starken Nachfragerückgang bei den Labelfleischprogrammen. Vor einigen Tagen wurde bereits kommuniziert, dass Migros für Schlachtkälber ab 2019 keine Prämie für das RAUS-Programm mehr bezahlt.

Für den Schweizer Bauernverband (SBV), Suisseporcs und den Schweizer Kälbermäster-Verband sind diese Pläne unverständlich. Die Programme basieren auf Haltungsvorschriften, die deutlich über das Schweizer Tierschutzgesetz hinausgehen und die für Produzenten mit Mehrkosten bei den Investitionen verbunden sind. Wenn Coop das Naturafarm-Programm nun stoppt, dann verlieren die Bauernfamilien den damit verbundenen Mehrwert bei den Preisen, die sie für die Amortisation ihrer Investitionen benötigen. Ohne verlässliche Partner wird es schwierig, das Tierwohl-Niveau weiter zu erhöhen und am Markt Wertschöpfung damit zu erzielen.

Ein hohes Tierwohl-Niveau ist bei jeder Meinungsumfrage eine Hauptforderung der Konsumentinnen und Konsumenten an die Schweizer Landwirtschaft. Zurzeit läuft sogar eine Unterschriftensammlung gegen die vermeintliche Massentierhaltung in der Schweiz. Es stellt sich in Anbetracht der unbefriedigenden Verkaufszahlen beim Labelfleisch auch die Frage, ob es sich bei diesen Aussagen nur um Lippenbekenntnisse handelt. Entscheidet am Schluss beim Einkauf doch nur der Preis, wieviel Tierwohl im Einkaufskorb landet?

Rückfragen:
Markus Ritter, Präsident SBV, Mobile 079 300 56 93
Jacques Bourgeois, Direktor SBV, Mobile 079 219 32 33
Martin Rufer, Leiter Produktion, Märkte & Ökologie SBV,
Mobile 078 803 45 54
Meinrad Pfister, Präsident Suisseporcs, 079 916 00 41
Samuel Graber, Präsident Schweizer Kälbermäster-Verband,
Mobile 079 859 54 39
www.sbv-usp.ch

Keine Klontiere für die Schweizer Landwirtschaft

In den USA sind geklonte Tiere in der Landwirtschaft bereits allgegenwärtig. Mit dem Handel von Sperma und Embryonen gelangen geklonte Tiere oder ihre Nachkommen leicht auch in die Schweiz. Der Schweizer Bauernverband will das verhindern. Deshalb passt er die Richtlinien für sein Programm QM-Schweizer Fleisch entsprechend an.
Im Gegensatz zur konventionellen Zucht, wo der Zufall für genetische Vielfalt sorgt, ermöglicht das Klonen die Reproduktion von nahezu identischen Kopien eines Tieres. Dabei wird der Kern einer unbefruchteten Eizelle durch einen Zellkern einer Körperzelle (somatischen Zelle) eines auserwählten Tieres ersetzt. Der so entstandene Embryo trägt ein Ersatzmuttertier aus. Geklonte Rinder und ihre Nachkommen sind im Ausland und speziell in den USA allgegenwärtig.

Das EU-Parlament hat 2015 in Strassburg beschlossen, das Klonen von Nutztieren und Produkte von geklonten Tieren sowie deren Nachkommen in der menschlichen Nahrungskette zu verbieten. Der Beschluss ist aber noch nicht rechtskräftig.
Auch für den Schweizer Bauernverband (SBV) ist das Klonen von Rindern ethisch fragwürdig. Es stösst auch bei der Bevölkerung auf keinerlei Akzeptanz. Mit dem heute üblichen internationalen Handel von Sperma und Embryonen von Rindern kann geklonte Genetik relativ leicht in die Schweiz gelangen. Um sicherzustellen, dass die Schweiz klonfrei bleibt und die Konsumenten sich beim Konsum von tierischen Produkten darauf verlassen können, passt der SBV das Reglement für sein Qualitätssicherungsprogramm QM-Schweizer Fleisch entsprechend an. Er schliesst darin den Einsatz von Genetik von Klontieren und deren Nachkommen ab 1. Januar 2019 explizit aus.


Rückfragen:
Martin Rufer, Leiter Produktion, Märkte & Ökologie SBV, Mobile 078 803 45 54
Janina Marti, Leiterin Agriquali, Tel. 056 462 52 18
www.sbv-usp.ch

 

Die Eigeninteressen von economiesuisse

Bald gibt es mehr Landwirtschaftsexperten als Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz. Nach Avenir Suisse hat auch die economiesuisse eine Studie zur Zukunft der Agrar- und landwirtschaftlichen Aussenhandelspolitik herausgegeben. Ihr Rezept dient vor allen ihren eigenen Interessen: Den Grenzschutz für Landwirtschaftsprodukte abbauen. Sprich die Landwirtschaft soll die Rechnung dafür bezahlen, dass andere Branchen vermeintlich bessere Exportchancen bekommen. Und das in einem Land, das bereits zu den grössten Nettoimporteuren der Welt bei Lebensmitteln gehört. Das einseitige Verfolgen nur einzelner Interessen ist für den Schweizer Bauernverband (SBV) und die einheimischen Bauernfamilien nicht akzeptabel. Der Grenzschutz ist für sie eine der wichtigsten und wirkungsvollsten agrarpolitischen Massnahmen. Eine Schwächung ist nicht angebracht, das hat auch die Wirtschaftskommission des Nationalrates in ihrem Brief an den Bundesrat bezüglich eines Freihandelsabkommens mit den USA festgehalten. 

Die aktuelle Agrarreform 2014-17 befindet sich erst im fünften Jahr. Statt einem erneuten kompletten Umbau des Systems brauchen die Bauernfamilien nun Stabilität und Verlässlichkeit. Der Vorschlag von economiesuisse, ein grosser Teil der Aufgaben auf die Kantone zu verlagern, würde zu einem massiv höheren administrativen Aufwand, einer unnötigen Verkomplizierung des Systems und einer Ungleichbehandlung  der Betriebe führen. Dies ist nicht zielführend. Wir brauchen im Gegenteil: Eine administrative Entlastung auf Stufe der Landwirtschaft und der Kantone.

Der SBV ist erstaunt darüber, dass sich die economiesuisse lieber um Landwirtschaftsthemen statt um die grossen Themen wie beispielsweise Unternehmenssteuerreform kümmert, welche die Wirtschaft bewegen.

Rückfragen:
Markus Ritter, Präsident Schweizer Bauernverband, Mobile 079 300 56 93
Jacques Bourgeois, Direktor Schweizer Bauernverband,
Mobile 079 219 32 33
Francis Egger, Leiter Wirtschaft, Bildung & Internationales Schweizer Bauernverband, Mobile 079 280 69 66
www.sbv-usp.ch

Neu eingelieferte Kunstwerke

CUENDET KUNSTGALERIE

(Bild Karl Uelliger) "Vor Winteranfang" ist das kleine Aquarell (13 x 20 cm) von Karl Uelliger (1914 - 1993) betitelt. 

Winterlich anmutende Bäume in zartem Blau, eine Sonne kurz vor Sonnenuntergang und ein urtümliches Tierwesen auf der linken Seite des Blattes. Auf der Erde ruht der erste Schnee.
Insgesamt eine sehr intime und stimmungsvolle Komposition. Karl Uelliger wurde in Saanen als fünftes von sieben Kindern geboren. Er wächst unter ärmlichen Verhältnissen als Verdingbub auf.
Die Begabung für die Malerei zeigt sich schon in seiner Jugend. Er wird aber nicht gefördert. Später arbeitet er als Holzfäller, Senn oder Gelegenheitsarbeiter. 1950 heiratet er Hanna Montfort aus Freiburg i. Br. Sie ermöglicht ihm die Zuwendung zur Malerei durch die Annahme einer Anstellung im St. Galler Rheintal. Es folgen erste Ausstellungen. 1968 erwirbt das Paar ein altes Bauernhaus in Dicken, dessen Fassade, Wände und Mobiliar Karl Uelliger als Gesamtkunstwerk mit Malereien verziert. 1993 stirbt er unerwartet knapp 80 jährig.

 

 

(Bild Ferdinand Gehr) Der in Niederglatt SG geborene Ostschweizer Künstler Ferdinand Gehr (1896-1996) gehört zu den bedeutendsten Meistern der Sakralkunst des 20. Jh. in der Schweiz. Er arbeitete zuerst als Stickereizeichner, besuchte dann die Kunstgewerbeschule und absolvierte diverse Studienaufenthalte im Ausland. Er lebte in Altstätten SG und starb im Alter von 99 Jahren. Bekannt wurde er auch für seine Blumenaquarelle und seine Farbholzschnitte. Der dargestellte Holzschnitt auf Japanpapier (17 x 24 cm) zeigt eine Blumenkomposition vermutlich mit Geranien.

(Bild Hans Schoellhorn) Hans Schoellhorn wurde 1892 in Winterthur geboren. Schon früh galt seine Leidenschaft der Kunst, was von seinem Vater, damaliger Besitzer der Brauerei Haldengut, nicht gerne gesehen war. Dennoch konnte er am Technikum Gebrauchsgrafik studieren. Aufgrund seines Erfolges erhielt er Gelegenheit sein Studium an der École des beaux arts in Genf weiter zu führen. Diese Stadt wurde ihm zur zweiten Heimat. Er pflegte dort den Umgang mit Genfer Künstlern wie Barraud und Vautier. Er wurde unter anderem bekannt durch seine lebendigen Zirkusdarstellungen und seine Bewunderung für Artisten, Clowns und SeiltänzerInnen. Er selbst folgte im eigenen Wohnwagen dem Zirkus Knie auf seiner Tournee durch die Schweiz. Er verstarb 1982 in Winterthur.Das dargestellte Aquarell (13.5 x 19 cm) zeigt einen Clown während der nächtlichen Darstellung im Park. Die Ausstattung des kleinen Zirkus wirkt etwas improvisiert. Nur wenige Zuschauer folgen dem Spektakel.

(Bild Henri Schmid) Der 1924 geborene Winterthurer Künstler Henri Schmid machte eine Ausbildung als Lithograph und Grafiker, kehre jedoch diesem Beruf bald den Rücken, und schlug die Laufbahn des freien Künstlers ein. Obwohl er Winterthur zeitlebens treu blieb und auch lange als Präsident der Künstlergruppe Winterthur amtete, war er häufig auf Reisen u.a. in Südfrankreich, Spanien und Nordafrika. Er erhielt viele Auszeichnungen für sein reiches Werk. Henri Schmid verstarb 2009 in Winterthur. 
Zu den von Henri Schmid bevorzugten Gegenden gehörte auch das Tösstal, welches Gegenstand des dargestellten Aquarells (57 x 68 cm) ist. Im Vordergrund weiden einige Kühe. Im Hintergrund hinter den weitläufigen Hügeln sind die Glarner Alpen zu erkennen.

 

Fertig mit Palmöl im Tierfutter!

regionales-ostschweiz.ch - Palmöl

Der Schweizer Bauernverband hat in seinem Qualitäts­siche­rungs­programm QM-Schweizer Fleisch die Verwendung von Palmöl im Nutztierfutter verboten. Nun sind die Lebensmittelindustrie und das Parlament gefordert, ebenfalls Verantwortung zu übernehmen.

In einer breiten Koalition kämpft der Schweizer Bauernverband (SBV) seit längerem gegen die wachsenden Palmölimporte. Vor gut einem Jahr beschlossen deshalb die Vertreter der Branche, das in vielen Kraftfuttermischungen als Pflanzenfett deklariertes Palmöl zu eliminieren. Entsprechend suchten sie das Gespräch mit den Mischfutterherstellern. Diese bekannten sich dazu, bis Ende Jahr 2017 das umstrittene Palmöl in den Futtermischungen durch andere Futterkomponenten zu ersetzen.

Die Forderung wurde in den meisten Fällen sehr gut umgesetzt, Restmengen kamen aber weiter zum Einsatz. Um auch das letzte Palmöl aus dem Nutztierfutter zu verbannen, hat QM-Schweizer Fleisch – das Basis-Qualitätssicherungsprogramm der Schweizer Nutztierproduktion – beschlossen, die Verwendung von Palmöl im Nutztierfutter in ihrer Richtlinie zu verbieten.

Die Schweizer Landwirtschaft will mit gutem Vorbild vorangehen. Nun sind die Lebensmittelindustrie und die Politik gefordert. Denn in den Verarbeitungsprodukten für den menschlichen Verzehr steckt nach wie vor sehr viel Palmöl.

Palmöl-Koalition fordert Politik auf, Verantwortung zu übernehmen!

Der Palmölanbau ist erwiesenermassen mit enormen negativen Auswirkungen auf die Natur und die Bauernfamilien vor Ort verbunden: Grossflächige Urwaldzerstörung, schwindende Lebensräume für Orang-Utans, vertriebene Landbevölkerung.

Das bringt riesige Profite für eine Handvoll Grosskonzerne. Fazit: Die Landwirtschaft kann über den Markt ihr Möglichstes tun, um Palmölimporte zu vermindern. Für die Trendwende braucht es aber auch die Politik.

Die Motion Grin, die den Ausschluss von Palmöl aus den Freihandelsverhandlungen mit Malaysia verlangt, stiess im Nationalrat mit 80% von links bis rechts auf grosse Unterstützung. In der aussenpolitischen Kommission des Ständerats hingegen, war von verantwortungsvollem Handeln wenig zu spüren. Ihre Ersatzmotion klingt verlockend, ist aber ein fauler Kompromiss. Deshalb fordert die Palmöl-Koalition den Ständerat mit einer Petition auf, am 25. September die Motion Grin zu unterstützen und sicherzustellen, dass die Schweiz ein echtes Zeichen setzt.

Denn eine Zollreduktion auf Palmöl, wie sie Malaysia und Indonesien von der Schweiz verlangen, bringt weitere Regenwaldzerstörung durch immer neue und grössere Plantagen.

Handelsabkommen ok, aber nicht um jeden Preis!

Rückfragen:
Martin Rufer, Leiter Produktion, Märkte & Ökologie, Mobile 078 803 45 54
Daniel Albiez, Leiter Agriquali, Tel. 056 462 52 22
Beat Röösli, Leiter Internationales, Mobile 079 768 05 45
www.sbv-usp.ch

Das Wiler Impuls Forum will einen breiteren Blick auf die Welt ermöglichen

Im September startet das Wiler Impuls Forum im Cinewil in sein zweites Jahr. Seit seinen Anfängen stösst es beim Publikum auf stetig wachsendes Interesse. Im kommenden Jahr sollen auch die Berufstätigen vermehrt Gelegenheit zum Besuch der Referate haben.

„Unsere Veranstaltungen finden vor allem am Montagmorgen statt“, erzählt Hanspeter Körner. „Damit sprechen wir vor allem ein Publikum 60 plus an. Um Wünschen von Besuchern entgegen zu kommen, bieten wir im kommenden Jahr vier Referate speziell am Abend für Berufstätige an.“ Zu den Vortragenden gehören der Theologe Eugen Drewermann, der Wirtschaftspublizist Beat Kappeler, der Journalist Erich Gysling sowie der Sachbuchautor Erich von Däniken.

Ursprünge in Vorarlberg

„Wir wollen den Gästen mit dem Impuls Forum einen bunten Strauss an Themen präsentieren“, betont Hanspeter Körner, der zusammen mit Willy Hollenstein das Impuls Forum Ende 2016 gegründet hat. „Wir sind Nachbarn, beide Unternehmensberater und haben beruflich zusammen schon verschiedene Projekte realisiert.“ Diese Kooperation war die Basis für die Zusammenarbeit beim Impuls Forum.

Die Idee stammt ursprünglich aus Dornbirn, wo ein derartiges Forum mehrere hundert Zuhörende an die Veranstaltungen lockt. Obwohl in Wil die Zahl der Gäste bereits innerhalb des ersten Jahres deutlich zugenommen hat, will die Veranstaltungsreihe gemäss Hanspeter Körner weiterwachsen.

 

Auch ein Ort der Begegnung

 

„Wir wollen Referentinnen und Referenten nach Wil bringen, die einen ungewohnten und auch provozierenden Blick auf die Welt bieten. Dabei bedeutet für uns provozieren ausdrücklich nicht poltern“, hält der studierte Politologe fest. Es gehe vielmehr um Perspektiven etwas ausserhalb der gängigen Ansichten. Die Referate sollen ein möglichst breites Publikum ansprechen, ein elitärer Zirkel soll sich ausdrücklich nicht herausbilden, hält der 44-Jährige fest. „Wir wollen auch ein Ort der zwischenmenschlichen Begegnung sowie ein fixer Teil des Kulturlebens in der Region Wil sein.“

 

Weitere Sponsoren gefunden

Ein Geschäft sei das Impuls Forum nicht. „Willy Hollenstein und ich arbeiten ehrenamtlich. Für das Marketing in den Printmedien, per Post und Internet haben wir Sponsoren gefunden. Mittlerweile sind glücklicherweise weitere hinzugekommen.“ Die Kosten für die Referenten sollen durch die Eintritte gedeckt werden.

Das Herbstprogramm startet am Freitag, 7. September mit Dr. Daniele Ganser zum Thema „Der globale Kampf um Erdöl und Erdgas. Warum wir die Energiewende brauchen.“ Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Cinewil. Tickets können über www.impuls-forum.ch gebucht werden.

 

 

In Wil den Patriotismus gestärkt

Am Vorabend des zweiten Weltkrieges beschlossen Politiker auf eidgenössischer Ebene, dass im Schweizer Volk der Widerstand gegen die braune Gehirnwäsche zu stärken sei. Dabei setzten sie auch auf die Leinwand als wirkungsvolles Instrument. In der Äbtestadt fanden die Zürcher Filmleute das passende Dekor für ihre Schlüsselproduktion. Der seinerzeit auf dem Hofplatz gedrehte Film gilt heute als wichtiges Zeitdokument.

Helle Aufregung im Coiffeur­salon Wiederkehr an der Wiler Marktgasse. Ein Kunde liest ein Flug­blatt mit einer Schreckens­nachricht vor: „Allgemeine Mo­bilmachung der Schweizeri­schen Armee für morgen Vormittag.“ Aufge­regt werden die Köpfe zusammengestreckt. Verzweifelt fragt ein dürrer Herr mit einge­seiftem Kinn: „Was muss man auch machen?! Was wird auch aus mir?!“

Die dramatischen Eingangs­szenen für `Füsilier Wipf` wurden in einem Studio gedreht. Durch geschickten Zusammenschnitt mit den Aussen­aufnahmen entsteht der Eindruck, sie würden in der Ladenpassage unweit des Hofes spielen. Aufnahmen über die Dächer der Altstadt un­ter­streichen den Eindruck.

Erste Garde des Schweizer Films

Damals sehr bekannte Charakterdarsteller wie Zarli Carigiet, Sigfrit Steiner, Alfred Rasser, Elsi Attenhofer, Lisa della Casa und Emil Hegetschwiler agierten vor der Kamera. Letzterer spielte den etwas knorrigen Inhaber des fiktiven Wiler Haarfachgeschäfts. Sein junger Gehilfe namens Reinhold Wipf, verkörpert von Paul Hubschmid, ist die Hauptfigur im Film. Mit diesem Auftritt schaffte der Aargauer seinen Durchbruch für die internationale Karriere.

Im Verlauf der Handlung entwickelt er sich vom etwas linkisch wirkenden und verweichlichten Jüngling zu einem bodenständigen Mann und senkrechten Schweizer. Für diesen Reifeschub sorgte sein Einsatz im Militär während der Grenzbesetzung von 1914-18 in verschiedenen Landes­gegenden. Sein väterlicher Mentor war dabei sein Dienstkamerad Leu, gespielt von Heinrich Gretler.

Publikumsmagnet

Der Film mit dem vollständigen Titel `Füsilier Wipf. Aus der schweizer­ischen Grenzbesetzung 1914/1918` traf 1938 den Nerv der Zeit. Innerhalb eines Jahres hatte ihn jeder dritte Schweizer Einwohner gesehen. An der Landi 1939 wurde er zum Aushängeschild.

 

Angesichts der immer unverschämteren Drohgebärden der Braunhemden jenseits von Bodensee und Rhein, blickten viele Schweizerinnen und Schweizer sorgenvoll in Zukunft. `Füsilier Wipf` gab ihnen die Gewissheit, dass sich Widerstand lohnt.  

Identität fördern  

Um dem penetranten Herrenrasse- Geschwätz und dem zunehmenden Säbelrasseln etwas entgegenzusetzen, rief das nationale Parlament eine mentale Gegenbewegung ins Leben: die geistige Landesverteidigung.  Sie sollte den Willen zur Selbstbestimmung, zur Wehrhaftigkeit sowie der Pflege der eigenen Werte und Bräuche in der Schweizer Bevölkerung fördern.

Immerhin gab es damals in der Schweiz verschiedene Bewegungen, die Nazi-Propaganda betrieben. Beispielweise waren bei der `Nationalen Front` 750 Mitglieder eingetragen. Wie viele stille Sympathisanten die „Fröntler“ hatten, ist unbekannt. Historiker nehmen heute an, dass das totalitäre Gedankengut auch in bürgerlichen Parteien immer mehr Fuss fasste.

Einige Eidgenossen meldeten sich als Freiwillige zur SS. Und es wurden von Schweizern militärische Geheimnisse an Nazi-Deutschland verraten. 17 verurteilte  Landesverräter wurden exekutiert. Der St. Galler Ernst S., der durch einen Film von Niklaus Meienberg besondere Bekanntheit erlangte, wurde am 11.11.1942 zwischen Oberuzwil und Jonschwil hingerichtet.     

Verschiedene Gelehrte, Schriftsteller und Politiker waren ursprünglich die Initianten der sogenannten geistigen Landesverteidigung, die bis in den kalten Krieg aktiv war.

Bewegende Bilder

Als das Fernsehen noch unbekannt war, konnte man die Köpfe und die Herzen der Menschen mit Kinofilmen besonders wirkungsvoll erreichen. Starke Charaktere und eindrückliche Aufnahmen aus der Walliser Bergewelt sowie von den jurassischen Wäldern und den Tessiner Seen verfehlten ihre emotionale Wirkung in `Füsilier Wipf` nicht.

Gleichzeitig veranschaulichte das bis anhin beschauliche Leben in der kleinstädtischen Gemeinschaft die Schweizer Identität, die von der Wehrmacht akut bedroht schien. Am Wiler Goldenen Boden vor  dem trutzig wirkenden Hof fanden die Zürcher Filmleute die ideale Kulisse um sie kameragerecht ins Bild zu setzen.

Eine in die Handlung eingeflochtene Liebesgeschichte steigerte die Wirkung des Films. Während Reinhold Wipf anfänglich mit der etwas schwärmerischen und unreifen Tochter seines Meisters verlobt ist, findet er im Finale in einer währschaften Bauerntochter (Lisa della Casa) seine grosse Liebe.      

Schlüsselfilm

Mit der Produktion `Füsilier Wipf` wurde in den Schweizern Selbstver­trauen, Gemeinschaftssinn und Widerstandswillen gestärkt. Nach dem grossen Publikumserfolg produzierte die Praesens-Film 1941 die weiteren Werke `Landmann Stauffacher` sowie `Gilberte de Courgenay`, deren Botschaft in die gleiche Richtung zielt.  

Sie alle gelten heute als Klassiker der Schweizer Filmgeschichte, Fachleute zählen `Füsilier Wipf`  zu den Schlüsselfilmen der geistigen Landesver­teidigung. Er gibt nachfolgenden Generationen einen Eindruck vom damaligen Zeitgeist.

Noch immer wird er in Retrospektiven gezeigt, so etwa 2016 im Cinema Luna in Frauenfeld.

Der Film ist auch als DVD im Handel erhältlich.

Bewährte Fachleute

In Frauenfeld ist beim Verlag Huber 1917 die Grundlage für das Filmdrehbuch erschienen. Autor der gleichnamigen Novelle war der Zürcher Schriftsteller und Gymnasiallehrer Robert Faesi (1883-1972. Die Filmregie führte der aus Wien geflohene Jude Leopold Lindtberg, der als Regisseur am Zürcher Schauspielhaus wirkte. Als Co-Regisseur wurde Hermann Haller engagiert. Der Zürcher hatte seine theoretischen und praktischen Film­kennt­nisse in Deutschland erworben. Er wirkte beispielsweise am bis heute bekannten Bergdrama `Weisse Hölle am Piz Palü` mit. Der bildstarke Stummfilm kam 1929 in die Kinos, wo er das Publikum in Massen anzog.

Während der Nazizeit kehrte Haller in die Schweiz zurück.
Nach Kriegsende setzte er seine Filmkarriere in Deutschland fort und wirkte an Karl May- und Edgar Wallace-Verfilmungen mit. Haller wurde als erfahrener Experte technisch wenig versierten Regisseuren an die Seite gestellt. So dürfte er auch den kaum filmerfahrenen Lindtberg beratend  unterstützt haben.   

 


18.08.2018 Besichtigung Mustergarten der Fa. B&W Garten


CUENDET KUNSTGALERIE

14.07.2018 Michel Cuendet

14.07.2018

Im Elgger Dorfkern gelegen bietet die CUENDET KUNSTGALERIE seit März dieses Jahres ein reiches internationales Angebot an Kunstwerken vom 18. bis zum 20. Jahrhundert zum Verkauf an. Die Kunden erhalten Werke in hoher Qualität und in einwandfreiem Zustand. Ein Schwerpunkt liegt bei der Schweizer Kunst des 19. Jahrhunderts, ein anderer bei der deutschen Kunst derselben Epoche.

Nehmen wir als Beispiel den Westschweizer Künstler François Bocion (1828 – 1890), bis heute einer der prominentesten Maler des Lac

Léman, der mit seinen frühimpressionistischen Ölstudien oder seinen grossformatigen Salonstücken die differenzierte Farbigkeit des Sees mit seinen feinen Nuancen erfasste. Bocion wuchs in Lausanne auf, erhielt ersten Zeichenunterricht bei C.G. Steinlen, verbrachte später einige Zeit in Paris wo er u.a. im Atelier seines Landsmannes Charles Gleyre verkehrte. Später wurde er in die l’Ecole industrielle de Lausanne als Zeichenlehrer berufen. Es entstand ein reiches Werk der Landschaftsmalerei mit den Themenschwerpunkten Lac Léman, Venedig und Côte d’Azur, welches fast in sämtlichen Schweizer Museen vertreten ist.

In der Kunstgalerie werden zurzeit einige sehr schöne Exponate seines Schaffens vorgestellt. So eine Ansicht bei Le Bouveret auf der Südseite des Genfersees auf Montreux mit dem Dent de Jaman und den Rochés de Naye.

Weitere Schweizer Künstler, die angeboten werden sind u.a. Alexandre Calame, Rudolf Koller, Gottfried Steffan, Wolfgang Adam Töpffer und Robert Zünd.

Ausserdem können Kunstwerke des 20 Jh. von Zürcher Künstlern wie Helen Dahm, Adolf Herbst, Robert Lienhard, Henri Schmid, Robert Wehrlin und Rudolf Zehnder erworben werden.

Ein Vertreter der deutschen Kunst ist Jakob Philipp Hackert (1737 - 1807). Er ist einer der bedeutendsten deutschen Landschaftsmaler des frühen Klassizismus. Er begann mit seiner Ausbildung in der Werkstatt seines Vaters und setzte diese später in der Berliner Akademie fort. 1765 reiste er nach Paris, wo er u.a. den Maler Claude Vernet kennenlernte.  1768 rund 3 Jahre später besuchte er erstmals zusammen mit seinem Bruder Italien.

Eine in der Kunstgalerie ausgestellte grossformatige Tuschezeichnung Hackerts weist auf eine bedeutende historische Begebenheit hin.

Dargestellt sind die Emissario die Claudio, die rund 100 km östlich von Rom liegen. Es handelt sich um die Auslässe eines von Kaiser Claudius begonnenen Entwässerungstunnels zur Wasserregulierung des 1875 trocken gelegten Lago Fucino, dem damals grössten Binnengewässer Mittelitaliens. Im Jahre 52 liess Claudius dort die grösste je stattgefundene Inszenierung einer Seeschlacht auf dem erwähnten See veranstalten, in der tausende von Sklaven in Schiffen gegeneinander zum Kampf antraten. Auch J.W. v. Goethe schreibt über Hackert: «Im Jahre 1774 machte P.H. in Gesellschaft des Raths Raiffenstein eine Reise nach Aquila u. Arezzano, um den Lago Fucino und das höchst merkwürdige Stück der römischen Baukunst, das von Kaiser Claudius zur Ableitung der in einer tiefen Gegend immer angehäuft stehenden Wasser errichtet war, und noch jetzt unter den Namen des emissario di Claudio bekannt ist, zu besehen.»

CUENDET KUNSTGALERIE an der Äusseren Obergasse 2C hat jeweils am Freitag von 9:00 bis 12:30 und von 14:00 bis 18:00 geöffnet.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

CUENDET KUNSTGALERIE
Michel Cuendet
Äussere Obergasse 2C
CH - 8353 Elgg
+ 41 (0) 52 366 21 10

 


25.06.2018 Vortrag "Gesundheit bedeutet Lebensqualität für Mensch und Tier" im Aquatherapiezenter Bonau


22.06. - 23.09.2018 | 800 Schritte Skulpturenweg Aadorf


12.06.2018 Schweizer Bauernverband Business Apéro im KORN.HAUS


03.06.2018 GP Diessenhofen


13.05.2018 Tag der offenen Tür Hof Feuz


03.05.2018 Vernissage Ausstellung Carl Rösch


28.04.2018 Eröffnung "Als Detektiv Diessenhofen erkunden"

Als Detektiv Diessenhofen erkunden

Schatzsucher aufgepasst:

Seit Ostern ist in Diessenhofen eine Schatztruhe versteckt. Die sogenannten Detektiv-Trails sind ein Rätselerlebnis für Familien, Vereine, Paare, Schulen und Firmenausflüge: Schatzkarte herunterladen, Rätsel lösen, Schatztruhe finden und sich seinen Sofortpreis sichern, so einfach geht das. Dabei erfahren die Schatzsucher erst noch viel Wissenswertes über die Region.

Schweizweit sind bereits über zehn solche Trails in Betrieb und ebenso viele stehen vor ihrer Eröffnung.

Startpunkt Bahnhof Diessenhofen
Die Schatzsuche be­ginnt am Bahnhof Diessen­hofen, wo die Teilnehmer das erste Rätsel lösen. Anschliessend gilt es, den beschriebenen Spuren und Wegbeschreibungen zu folgen. Dabei kommen die Teil­nehmer immer wieder an Rätselposten vorbei, wo wei­tere Rätsel warten, die durch Hinweise an diesem Ort gelöst werden können. Ein Start ist dabei jederzeit und ohne Voranmeldung möglich.

 

Rätsel lösen, Schatztruhe finden, Preis erhalten

Am Ende der Route finden die Detektive eine Schatztruhe. Der vierstellige Zahlencode zur Öffnung der Schatztruhe errechnet sich aus den Lösungen der einzelnen Rätsel. Wenn sich die Schatztruhe öffnet, können die Teilnehmenden den darin enthalten Sofortpreis mitnehmen.
Die Detektiv-Trails sind ein Rätselerlebnis für Familien, Vereine, Paare Schulen und Firmenausflüge und damit gleichermassen für Kinder und Erwachsene konzipiert.
Die Detektiv-Trails kosten CHF 8.- pro Person und die Teilnahme ist ohne Voranmeldung möglich. Ausser, dass man die Öffnungszeiten der Ziel­destination beachten soll­te, kann somit jeder Trail- Absolvierende selbst ent­scheiden, wann die Schatzsuche beginnen soll.

Als App und Print-Version herunterladen oder am Bahnhofkiosk erhältlich

Der Detektiv-Trail kann mit Hilfe der Detektiv-Trail App mit dem Smartphone (iOS und Android) oder mit Hilfe einer ausgedruckten Schatzkarte absolviert werden. Die gedruckte Schatzkarte können Interessierte ab 31. März am Kiosk in Diessenhofen kaufen oder via Internet unter www.detektiv-trails.com herunterladen.

Die Detektiv-Trails sind ein Produkt der MyCityHighlight AG (www.mycityhighlight.com) aus der Schweiz.

MyCityHighlight ist ein interaktiver, aktueller, persön­licher, all-in-one Reiseführer und Reisebegleiter.

Mit seinen Produkten (Website, App, Print-Reiseführer, Audio-Guides, Rätseltouren, Bu­chungs­plattform) bietet MyCityHighlight Reisenden und Einheimischen unvergessliche und besondere Reiseerlebnisse.

Über 600‘000 Personen nutzten und nutzen MyCityHighlight bereits für Ihre Reisevorbereitung und während der Reise selbst.

 

 


07.04.2018 Schaufenster Bichelsee

01.02.2018

Projekt Regionale Entwicklung Tannzapfenland

Feine Produkte, tolle Wanderwege, eine schöne Gegend und innovatives Gewerbe. Das und noch viel mehr hat das Tannzapfen­land zu bieten. Dazu gehört das Gebiet der Gemeinden Fischingen und Bichelsee-Balterswil. 

Und es steckt noch viel Potenzial in diesere Region. Der Verein Projekt Regionale Entwicklung Tannzapfenland fördert die Zusammenarbeit, plant Projekte und wird von Bund und Kanton bei seinem Engagement für die Region unterstützt. Mitglieder und Ideen sind jederzeit Willkommen.